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10. Oktober 2026 · aus dem Deutschen · 6 Sätze

Psalm 23

Quelle: Psalm 23, Lutherbibel 1912 (gemeinfrei), Text nach bibel-online.net.

Wörtlich: NICHT = ne, ZUK = vi, MZ = ma. Zusammensetzungen mit Bindestrich.

Ganzer Text am Stück

senaduka David. lavema lute dorovara mi. nomu tama vufale vi fu mi. lo namene mi di nibora limi, su lo vukipe mi va nima geki. lo velene panesa mi. lo vukipe mi ru fara rali fu meba lo luti. mi nubatase di vutaka vulumi, ho mi dute ne di tama vurala, ke tu fale ga mi. veba beni tu sepene mi. tu gepene nama he guka fu mi le ma vunuva mi. tu gepene nolesa he rila mi, su tu lamene lapota mi. rala su pirarala kipe vi mi ru lusa vela nali mi, su mi fane vi nalo di dova lavema.

Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Satz für Satz (6 Sätze)

Vers 1

sprechen-Musik David. Gott gleich-sein Schaf-Person ich. null Ding fehlen ZUK für ich

Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.

Anmerkungen (3)
  • Die Überschrift ist ein Kurzsatz: „Lied Davids“. Der Name bestimmt das Nomen davor.
  • „ist mein Hirte“ = lute dorovara mi, wie „Er ist mein Freund“. Hirte = dorovara (aus dem Hirtenbüblein).
  • „mangeln“ = vufale (fehlen).

Vers 2

er essen-machen ich in Feld grün, und er führen ich zu Wasser sauber

Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser.

Anmerkungen (2)
  • „weiden“ = namene (füttern, aus „Der Rabe und der Fuchs“). „Aue“ = nibora limi (grünes Feld).
  • „frisches Wasser“ = nima geki (sauberes Wasser); nima guni (neues Wasser) träfe es weniger.

Vers 3

er leben-machen Seele ich. er führen ich durch Weg gut für Name er selbst

Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Anmerkungen (3)
  • „erquicken“ = velene (leben + -en-: beleben), neuer Begriff.
  • „auf rechter Straße“ = ru fara rali (auf dem guten Weg; ru = durch, den Weg entlang).
  • „um seines Namens willen“ = fu meba lo luti; lo luti zeigt auf das Subjekt, also auf Gott.

Vers 4

ich zu-Fuß-gehen in Tal dunkel, aber ich ängstlich-sein NICHT in Sache Schlechtes, weil du sich-befinden mit ich. Holz lang du ruhig-machen ich

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich.

Anmerkungen (6)
  • „obwohl“ wird umgestellt und mit ho verbunden (Umschreibung): Ich gehe im dunklen Tal, aber ich habe keine Angst.
  • „etwas fürchten“ = dute (ängstlich sein) + di tama, denn ein Eigenschafts-Verb hat kein Objekt.
  • Der ke-Satz steht direkt nach dem ho-Satz und gehört zu ihm.
  • „bei mir sein“ = fale ga mi.
  • „Stecken und Stab“ ist ein Paar für eine Sache, den Hirtenstab: veba beni (langes Holz). Wie bei „Zunge und Sprache“ im Turmbau steht es für einen Begriff.
  • „trösten“ = sepene (ruhig + -en-: beruhigen), neuer Begriff.

Vers 5

du legen Essen auf Tisch für ich vor MZ Feind ich. du legen Öl auf Kopf ich, und du füllen Trinkglas ich

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

Anmerkungen (2)
  • „einen Tisch bereiten“ = Essen auf den Tisch legen. „im Angesicht meiner Feinde“ = le ma vunuva mi (vor meinen Feinden).
  • „salben“ = Öl auf den Kopf legen. „voll einschenken“ = lamene lapota mi (mein Glas füllen).

Vers 6

Gutes und Herz-gut folgen ZUK ich durch Zeit Leben ganz ich, und ich bleiben ZUK immer in Haus Gott

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Anmerkungen (3)
  • „Barmherzigkeit“ = pirarala (Herz + gut).
  • „mein Leben lang“ = ru lusa vela nali mi, wie „für sein Lebtag“ in den Sterntalern.
  • „immerdar“ = nalo; das Adverb steht direkt nach Verb und Zeitwort.