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10. Oktober 2026 · aus dem Deutschen · 31 Sätze

Die Schöpfung

Quelle: 1. Mose 1,1–31, Lutherbibel 1912 (gemeinfrei), Text nach bibel-online.net.

Wörtlich: MZ = ma, NICHT = ne, SOLL = vo, ZITAT = re, NAH = hi, ZUK = vi, SCHON = ti, AUCH = mo. Zusammensetzungen mit Bindestrich.

Ganzer Text am Stück

lavema gunene goka su geda di riva. geda bure ne juma, su lo vulame. vuluma fale he baga, su panesa lavema falalive he nima. lavema sene re „vo luma fale!“ su luma fale. lavema vese, de luma rale. lavema vumedene luma ko vuluma. lavema bevamebe luma re „nupa“. su lo bevamebe vuluma re „nika“. veka su bela lute nupa pavi. lavema sene re „vo tama tadi fale di rafa ma nima!“ re „vo lo vumedene ma nima!“ lavema bine tama tadi, su lo vumedene ma nima ru lo. fapu nima fale mu tama tadi, su fapu nima fale he tama tadi. su lo nabe folo hi. lavema bevamebe tama tadi re „goka“. veka su bela lute nupa dosi. lavema sene re „vo nima je fale mu goka gole medo va ma nisa vufomi fu vesa vukiga!“ su lo nabe folo hi. lavema bevamebe vukiga re „geda“. su lo bevamebe gena nima re „baga“. lavema vese, de lo rale. lavema sene re „vo geda dobene bimalima su bima su gera!“ re „vo nalu bima bure fonova fola lo luti, su nalu gera bure lina su fonova fola lo luti!“ su lo nabe folo hi. geda dobene bimalima su bima su gera. nalu bima bure fonova fola lo luti, su nalu gera bure lina su fonova fola lo luti. lavema vese, de lo rale. veka su bela lute nupa kiri. lavema sene re „vo ma luma fale di goka!“ re „vo ma lo vumedene nupa ko nika, su ma lo vesene ma luva su ma lusa su ma nupa su ma basa!“ re „vo ma lo lumene geda!“ su lo nabe folo hi. lavema bine dosu luma biri. luma biri vukipe nupa, su luma vubiri vukipe nika. su lavema bine mo ma buva. lavema tosene ma lo di goka fu lumena geda. ma lo vukipe nupa su nika, su ma lo vumedene luma ko vuluma. lavema vese, de lo rale. veka su bela lute nupa feni. lavema sene re „vo pulu vema veli fale di nima, su ma bipa nubalive he geda mu goka!“ lavema gunene ma fokabira su nalu vema veli su nalu bipa. nalu vema bure fola lo luti. lavema vese, de lo rale. lavema beve rala va ma lo, su lo sene re „vo ma tu bure pulu vulisa, su ma tu lamene ma baga!“ re „vo ma bipa bure pulu vulisa di geda!“ veka su bela lute nupa lahi. lavema sene re „vo geda bine ma vemadova su ma vemisa su ma vema vuluti!“ re „vo nalu vema bure fola lo luti!“ su lo nabe folo hi. lavema bine ma vema vuluti su ma vemadova su ma vemisa. nalu vema bure fola lo luti. lavema vese, de lo rale. lavema sene re „vo ma mi bine ma mela!“ re „ma lo lute vi bava ma mi.“ re „vo ma lo vukipe ma foka baga su ma bipa goka su ma vemadova su geda nali su nalu vemisa!“ lavema gunene mela, su mela lute bava lavema. lavema gunene melalafa su melanira. lavema beve rala va ma lo, su lo sene va ma lo re „vo ma tu bure pulu vulisa, su ma tu lamene geda, su ma tu vukipe geda su ma foka baga su ma bipa goka su nalu vemisa!“ lavema sene re „vo ma tu vese!“ re „mi beve ti nalu bima su nalu gera va ma tu fu nama ma tu.“ re „nalu bima bure fonova, su nalu gera bure lina.“ re „su mi beve ti nalu bima limi va nalu vema geda su nalu bipa goka su nalu vemisa fu nama ma lo.“ su lo nabe folo hi. lavema vese nalu tama je lo bine ti. su nalu tama pulu rale. veka su bela lute nupa sebi.

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere Tag. Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, daß man das Trockene sehe. Und es geschah also. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag. Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, daß es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag. Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, daß da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden. Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag. Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise, und allem Getier auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das da lebt auf Erden, daß sie allerlei grünes Kraut essen. Und es geschah also. Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

Satz für Satz (31 Sätze)

Vers 1

Gott neu-machen Himmel und Erde in Beginn

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

Anmerkungen (2)
  • „schaffen“ = gunene (neu + -en-: erfinden, Neues machen). So bleibt der Unterschied zu „machen“ (bine) in Vers 7 erhalten, den auch Luther macht.
  • „Am Anfang“ steht wie jede Zeitangabe hinten. Vorne ginge es nicht: riva und lavema stünden nebeneinander und verschmölzen zu „Anfang Gottes“.

Vers 2

Erde haben NICHT Form, und es leer-sein. Dunkelheit sich-befinden auf Meer, und Seele Gott sich-befinden-Luft auf Wasser

Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

Anmerkungen (4)
  • „wüst“ = ohne Gestalt (bure ne juma).
  • „es war finster“ = es gibt Dunkelheit (vuluma fale, Nomen aus „dunkel“).
  • „die Tiefe“ (die Urflut) = baga.
  • „Geist“ = panesa (Seele). „schweben“ = falalive (sich befinden + Luft).

Vers 3

Gott sprechen ZITAT SOLL Licht sich-befinden! und Licht sich-befinden

Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht.

Anmerkungen (2)
  • „Es werde Licht“ = Licht soll da sein (fale = sich befinden, „es gibt“).
  • Die wörtliche Rede beendet den Satz; „und es ward Licht“ ist ein neuer Satz, der mit su beginnt.

Vers 4

Gott sehen, dass Licht gut-sein. Gott getrennt-machen Licht von Dunkelheit

Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis

Anmerkungen (1)
  • „scheiden“ = vumedene (getrennt + -en-), dasselbe Wort wie „zerstreuen“ im Turmbau.

Vers 5

Gott geben-Name Licht ZITAT Tag. und er geben-Name Dunkelheit ZITAT Nacht. Abend und Morgen gleich-sein Tag erster

und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Anmerkungen (3)
  • „nennen“ = bevamebe, der neue Name als zitiertes Wort mit re. Ein zitierter Kurzsatz bekommt das Satzzeichen des ganzen Satzes hinter dem Anführungszeichen.
  • Da das Zitat den Satz beendet, steht jede Benennung in einem eigenen Satz.
  • Kehrvers: „Abend und Morgen sind der erste Tag“ (lute = derselbe sein). Die Ordnungszahl steht als Adjektiv hinter dem Nomen.

Vers 6

Gott sprechen ZITAT SOLL Ding hart sich-befinden in Mitte MZ Wasser! ZITAT SOLL es getrennt-machen MZ Wasser!

Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern.

Anmerkungen (3)
  • „Feste“ (das Himmelsgewölbe) = tama tadi (ein hartes Ding).
  • „zwischen“ = di rafa + Nomen.
  • „die sei ein Unterschied zwischen …“ = sie soll die Wasser trennen.

Vers 7

Gott machen Ding hart, und er getrennt-machen MZ Wasser durch es. einige Wasser sich-befinden unter Ding hart, und einige Wasser sich-befinden auf Ding hart. und es geschehen Art NAH

Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also.

Anmerkungen (2)
  • „das Wasser unter der Feste“ bräuchte einen Relativsatz (nima je fale mu …). Am Objekt reicht er bis zum Satzende und würde „von dem Wasser über der Feste“ verschlucken. Deshalb: Gott trennt die Wasser durch die Feste. Ein Teil ist unten, ein Teil oben.
  • „Und es geschah also“ = su lo nabe folo hi (und es geschieht so); Kehrvers wie im Original.

Vers 8

Gott geben-Name Ding hart ZITAT Himmel. Abend und Morgen gleich-sein Tag zweiter

Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere Tag.

Vers 9

Gott sprechen ZITAT SOLL Wasser das sich-befinden unter Himmel kommen zusammen-ADV zu MZ Ort besonders für Sehen Trockenheit! und es geschehen Art NAH

Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, daß man das Trockene sehe. Und es geschah also.

Anmerkungen (3)
  • Der Relativsatz am Subjekt endet beim nächsten Verb (gole); so geht es hier ohne Teilung.
  • „sich sammeln“ = gole medo (zusammen kommen).
  • „daß man das Trockene sehe“ = Zweck mit fu + Tätigkeit. „das Trockene“ = vukiga (Nomen aus „trocken“).

Vers 10

Gott geben-Name Trockenheit ZITAT Erde. und er geben-Name Gruppe Wasser ZITAT Meer. Gott sehen, dass es gut-sein

Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war.

Anmerkungen (1)
  • „Sammlung der Wasser“ = gena nima (Gruppe aus Wasser).

Vers 11

Gott sprechen ZITAT SOLL Erde wachsen-machen Gras und Pflanze und Baum! ZITAT SOLL alle Pflanze haben Samen Art es selbst, und alle Baum haben Frucht und Samen Art es selbst! und es geschehen Art NAH

Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also.

Anmerkungen (4)
  • „aufgehen lassen“ = dobene (wachsen + -en-), neuer Begriff. „Kraut“ = bima (Pflanze).
  • Die Relativsätze („das sich besame“, „da ein jeglicher … trage“) sind ein eigener Satz geworden: Nach einer Aufzählung würde ein Relativsatz am ersten Glied alle folgenden Glieder verschlucken.
  • „ein jeglicher nach seiner Art“: Eine Menge gilt für jedes einzelne (nalu bima = jede Pflanze). fonova fola lo luti = Samen seiner eigenen Art; lo luti zeigt auf das Subjekt, also auf jede einzelne Pflanze.
  • Beide vo-Sätze sind mit su verbunden; das vo am Anfang gilt für beide.

Vers 12

Erde wachsen-machen Gras und Pflanze und Baum. alle Pflanze haben Samen Art es selbst, und alle Baum haben Frucht und Samen Art es selbst. Gott sehen, dass es gut-sein

Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.

Anmerkungen (1)
  • Wie im Original wiederholt der Vers den Befehl als Bericht.

Vers 13

Abend und Morgen gleich-sein Tag dritter

Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

Vers 14

Gott sprechen ZITAT SOLL MZ Licht sich-befinden in Himmel! ZITAT SOLL MZ es getrennt-machen Tag von Nacht, und MZ es sehen-machen MZ Zeichen und MZ Zeit und MZ Tag und MZ Jahr!

Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre

Anmerkungen (3)
  • „an der Feste des Himmels“ = di goka: Die Feste heißt seit Vers 8 goka.
  • Der Relativsatz („die da scheiden …“) ist ein eigener vo-Satz. Das vo am Anfang gilt für beide mit su verbundenen Hauptsätze.
  • „Zeichen geben“ = vesene ma luva (Zeichen zeigen).

Vers 15

re „vo ma lo lumene geda!“ su lo nabe folo hi.

ZITAT SOLL MZ es hell-machen Erde! und es geschehen Art NAH

und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf Erden. Und es geschah also.

Anmerkungen (1)
  • „scheinen auf“ = lumene (hell + -en-: hell machen). Die Wiederholung „und seien Lichter an der Feste“ ist weggelassen.

Vers 16

Gott machen zwei Licht groß. Licht groß führen Tag, und Licht klein führen Nacht. und Gott machen AUCH MZ Stern

Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne.

Anmerkungen (3)
  • „regieren“ = vukipe (führen).
  • Nach dosu entfällt ma.
  • Die zwei Relativsätze sind ein eigener Satz; hinter dem ersten Licht würde ein Relativsatz bis zum Satzende reichen.

Vers 17

Gott sitzen-machen MZ es in Himmel für Hell-Machen Erde

Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde

Anmerkungen (1)
  • „daß sie schienen“ = Zweck mit fu + Tätigkeit.

Vers 19

Abend und Morgen gleich-sein Tag vierter

Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

Vers 20

Gott sprechen ZITAT SOLL viel Tier leben-ADJ sich-befinden in Wasser, und MZ Vogel fliegen auf Erde unter Himmel!

Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels.

Anmerkungen (2)
  • „lebendige Tiere“ = vema veli. Ein Relativsatz (vema je vele) ginge hier nicht: Er würde den su-Satz danach mitnehmen.
  • he geda mu goka = über der Erde, unter dem Himmel: zwei Präpositionsgruppen.

Vers 21

Gott neu-machen MZ Fisch-groß und alle Tier leben-ADJ und alle Vogel. alle Tier haben Art es selbst. Gott sehen, dass es gut-sein

Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, daß da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.

Anmerkungen (3)
  • Wal = fokabira (Fisch + groß), neuer Begriff.
  • „davon das Wasser sich erregte“ (die Wassertiere) fehlt in der Aufzählung: Eine Präpositionsgruppe di nima mitten in der Aufzählung gälte für alle folgenden Glieder.
  • „ein jegliches nach seiner Art“ = Jedes Tier hat seine eigene Art (nalu vema gilt für jedes einzelne).

Vers 22

Gott geben Gutes zu MZ es, und er sprechen ZITAT SOLL MZ du haben viel Nachkomme, und MZ du füllen MZ Meer! ZITAT SOLL MZ Vogel haben viel Nachkomme in Erde!

Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden.

Anmerkungen (2)
  • „segnen“ = Gutes geben, wie in den Sterntalern.
  • „Seid fruchtbar und mehrt euch“ = habt viele Nachkommen (bure pulu vulisa). bame pulu ginge nicht: Ein Mengenwort steht nie ohne Nomen.

Vers 23

Abend und Morgen gleich-sein Tag fünfter

Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.

Vers 24

Gott sprechen ZITAT SOLL Erde machen MZ Tier-Haus und MZ Tier-klein und MZ Tier anders! ZITAT SOLL alle Tier haben Art es selbst! und es geschehen Art NAH

Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also.

Anmerkungen (2)
  • „Vieh“ = vemadova (Haustier), „Gewürm“ = vemisa (kleine Tiere), „Tiere auf Erden“ (die wilden Tiere) = vema vuluti (die anderen Tiere).
  • „hervorbringen“ = bine (machen).

Vers 25

Gott machen MZ Tier anders und MZ Tier-Haus und MZ Tier-klein. alle Tier haben Art es selbst. Gott sehen, dass es gut-sein

Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.

Vers 26

Gott sprechen ZITAT SOLL MZ ich machen MZ Person! ZITAT MZ es gleich-sein ZUK Bild MZ ich. ZITAT SOLL MZ es führen MZ Fisch Meer und MZ Vogel Himmel und MZ Tier-Haus und Erde ganz und alle Tier-klein!

Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.

Anmerkungen (4)
  • „Laßt uns“ = vo ma mi. Luther lässt Gott in der Mehrzahl sprechen; das bleibt.
  • „ein Bild, das uns gleich sei“ = Sie werden unser Bild sein (lute bava ma mi).
  • „die Fische im Meer“ = ma foka baga (Nomen + Nomen: die Fische des Meeres). Mit di baga gälte die Präposition für alle folgenden Glieder der Aufzählung.
  • „herrschen über“ = vukipe + Objekt.

Vers 27

Gott neu-machen Person, und Person gleich-sein Bild Gott. Gott neu-machen Person-männlich und Person-weiblich

Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.

Anmerkungen (2)
  • „zum Bilde“ = und der Mensch ist Gottes Bild. Mit si ginge es nicht: si vergliche mit dem Subjekt, also mit Gott.
  • Luthers Doppelung („ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes“) ist zu einem Satz zusammengezogen.

Vers 28

Gott geben Gutes zu MZ er, und er sprechen zu MZ er ZITAT SOLL MZ du haben viel Nachkomme, und MZ du füllen Erde, und MZ du führen Erde und MZ Fisch Meer und MZ Vogel Himmel und alle Tier-klein!

Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

Anmerkungen (2)
  • Das vo am Anfang gilt für alle drei mit su verbundenen Hauptsätze.
  • „untertan machen“ und „herrschen“ sind beide vukipe.

Vers 29

Gott sprechen ZITAT SOLL MZ du sehen! ZITAT ich geben SCHON alle Pflanze und alle Baum zu MZ du für Essen MZ du. ZITAT alle Pflanze haben Samen, und alle Baum haben Frucht

Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise,

Anmerkungen (3)
  • „Seht da“ = vo ma tu vese!.
  • „ich habe gegeben“ = beve ti (schon gegeben).
  • Die Relativsätze („das sich besamt“, „die sich besamen“) sind ein eigener Satz; hinter dem ersten Glied würden sie die Aufzählung verschlucken.

Vers 30

ZITAT und ich geben SCHON alle Pflanze grün zu alle Tier Erde und alle Vogel Himmel und alle Tier-klein für Essen MZ es. und es geschehen Art NAH

und allem Getier auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das da lebt auf Erden, daß sie allerlei grünes Kraut essen. Und es geschah also.

Anmerkungen (2)
  • va gilt für alle drei mit su verbundenen Empfänger.
  • Der zitierte Satz beginnt mit su und schließt an den vorigen an.

Vers 31

Gott sehen alle Ding das er machen SCHON. und alle Ding viel gut-sein. Abend und Morgen gleich-sein Tag sechster

Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

Anmerkungen (2)
  • Der Relativsatz am Objekt steht am Satzende; „und es war sehr gut“ ist deshalb ein neuer Satz.
  • „siehe da“ fällt weg.