1. Grundsätze
Ziel
Senatola soll möglichst logisch und leicht lernbar sein und weich und melodisch klingen.
Leitprinzipien
In den Lektionen: Lektion 21: Umschreiben statt Regel
- Keine Ausnahmen. Jede Regel gilt immer.
- Eine Schreibweise, eine Aussprache. Jedes Wort ist beim ersten Lesen richtig aussprechbar.
- Weicher Klang. Nur Silben aus Konsonant + Vokal.
- Erfunden, aber sinnvoll. Verwandte Begriffe teilen eine Wurzel.
- Häufiges ist kurz. Funktionswörter sind einsilbig, häufige Inhaltswörter zweisilbig.
- Grammatik nur, wo nötig. Regeln nur dort, wo sie Missverständnisse verhindern.
- Ein Begriff, ein Wort. Für denselben Begriff gibt es nie zwei Wörter, und zwei verschiedene Begriffe teilen sich kein Wort, auch wenn das Deutsche eines dafür hat (schwer: Gewicht oder Schwierigkeit).
- Umschreiben vor neuer Regel. Lieber einfache, längere Sätze als komplizierte Regeln. Eine neue Regel gibt es nur in zwei Fällen:
- Eine Bauweise, die ohnehin vorkommt, hätte sonst zwei Lesarten. Dann legt die Regel die Lesart fest.
- Eine häufige Bedeutung lässt sich nicht gut umschreiben.
Eine Umschreibung ist gut, wenn sie nur bestehende Regeln nutzt, die Bedeutung erhält und höchstens einen zusätzlichen einfachen Satz braucht. Die üblichen Umschreibungen stehen in Kapitel 4.