Wort der Woche: namalima – die Gurke
Unser erstes Wort der Woche ist ein kleines Lehrstück: namalima, die Gurke. Gesprochen wird es na-ma-LI-ma, mit der Betonung auf der vorletzten Silbe, wie jedes Senatola-Wort.
Wie das Wort gebaut ist
namalima besteht aus zwei Wurzeln:
| Teil | Bedeutung |
|---|---|
| nam | essen |
| -a- | Bindevokal, verbindet die Teile |
| lim | grün |
| -a | Endung für Nomen |
Das Hauptwort steht vorne, das Bestimmende dahinter: Eine Gurke ist eine Art Essen, und zwar eine grüne. Genauso funktioniert bimalima, das Gras: Pflanze + grün.
Getrennt oder zusammen?
Getrennt geschrieben ist es eine Beschreibung: nama limi heißt einfach „grünes Essen“, das kann auch Salat oder Spinat sein. Zusammengeschrieben ist es ein fester Begriff. Das ist wie im Deutschen beim „Handschuh“, der ja auch kein Schuh für die Hand ist.
Die Familie von nam
Wer die Wurzel nam kennt, versteht gleich eine ganze Reihe von Wörtern:
- nama – das Essen
- name – essen
- namara – der Esser (essen + -ar-, Person)
- nameva – der Speiseraum (essen + -ev-, Ort)
- namota – das Besteck (essen + -ot-, Gegenstand)
- duranama – der Hunger (wollen + essen)
Ein Satz zum Schluss
mi name namalima.
Ich esse eine Gurke. Wörtlich: ich essen Gurke. Verben ändern sich in Senatola nie, egal wer isst.